Das Kirschenland

Bereits im Jahr 1573 wurde die Kirsche im Raum Witzenhausen erstmals erwähnt. Seitdem hat sich hier eines der größten Kirschenanbaugebiete Deutschlands entwickelt. So war zu Anfang des 19. Jahrhunderts der Kirschenanbau einer der wichtigsten Erwerbszweige der Stadt, jeder dritte Haushalt baute Kirschen an und besaß durchschnittlich 50 eigene Kirschbäume.

Die Zahl der hier angebauten Sorten hat sich im Laufe der Zeit bis auf wenige Hochleistungssorten reduziert. Und auch die Form der Bäume hat sich stark verändert, von mächtigen Hoch- und Halbstämmen hin zu zwergwüchsigen Plantagenbäumen.

Seit 1982 befindet sich Süßkirschenversuchsanlage des Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen in Witzenhausen, die mit der Prüfung und Selektion von schwachwuchsinduzierenden Süßkirschenunterlagen, den Erwerbsanbau von Süßkirschen auf der ganzen Welt revolutioniert hat.  

Seit 2007 befindet sich auch ein Teilstandort der "Deutschen Genbank Kirsche" in Witzenhausen, deren Ziel der Erhalt von seltenen und alten Kirschensorten ist.

Aber egal ob Streuobstwiese, Plantage oder privater Obstgarten - zur Kirschblüte im Frühjahr verwandelt sich die ganze Region in ein weißes Blütenmeer. Im Sommer ist hier lecker Kirschen essen. Und im Herbst faszinieren die kräftigen Rot- und Brauntöne der Kirschlaubfärbung. Das Kirschenland ist somit immer wieder eine Reise wert!

Mehr zur Geschichte des Kirschenanbaus...

Mehr zur Geschichte des Kirschenanbaus...

... in Witzenhausen erfahren Sie auf dem Kirschwanderweg 3, der sie mitten durch neue Plantagen und alte Streuobstwiesen führt. 

Süßkirschen- versuchsbetrieb

Süßkirschen- versuchsbetrieb

Direkt durch die Versuchsanlage führen Sie die Kirschwanderweg 1 und 2.


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